Neue Sächsische Corona-Schutzverordnung (11. Newsletter)

Das sächsische Kabinett hat am 27. November 2020 eine neue Corona-Schutz-Verordnung beschlossen, um die Dynamik der Corona-Pandemie deutlich einzudämmen. Sie gilt vom 1. bis einschließlich 28. Dezember 2020 und beinhaltet neue Regelungen die sich u.a. auch auf den Arbeitsalltag auswirken.

Die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird ausgeweitet. Sie gilt nun auch in Arbeits- und Betriebsstätten außer am unmittelbaren Arbeitsplatz, sofern der Mindestabstand von 1,5 Metern dort eingehalten werden kann.

Die Verordnung enthält zusätzlich schärfere Kontaktbeschränkungen, eine stärkere Begrenzung der erlaubten Kundenanzahl in Geschäften sowie die Information, dass Einrichtungen und Angebote im Bereich Freizeit und Kultur weiterhin geschlossen sind.

Zudem wurden weitere Einschränkungen für besonders stark betroffene Regionen – sogenannte „Hotspots“ – beschlossen. Die vollständige Verordnung, können Sie auch als PDF herunterladen.

Unser Tipp: Verstärktes Lüften

Anlässlich der neuen Verordnung veröffentlichte das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt eine Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung des Coronavirus (PDF zum Herunterladen). In dieser wird spezifiziert, welche konkreten Hygieneregeln im Betrieb, Büro oder Geschäft einzuhalten sind.

Ein wichtiger Hinweis von uns ist: Lüften Sie richtig und regelmäßig. Durch verstärktes Lüften kann die Konzentration von möglicherweise in der Raumluft vorhandenen virenbelasteten Aerosolen reduziert werden

Verstärktes Lüften ist insbesondere durch eine Erhöhung der Frequenz, durch eine Ausdehnung der Lüftungszeiten oder durch eine Erhöhung des Luftvolumenstroms möglich. Die einfachste Form der Lüftung ist die Fensterlüftung. Eine Fensterlüftung muss bei Tätigkeitsaufnahme in den Räumen und dann in regelmäßigen Abständen erfolgen. Die ASR A3.6 empfiehlt einen zeitlichen Abstand zum Lüften beispielsweise von Büroräumen nach 60 Minuten und von Besprechungsräumen nach 20 Minuten. Diese Frequenz ist in der Zeit der Epidemie möglichst zu erhöhen. Eine sogenannte Stoßlüftung über die gesamte Öffnungsfläche der Fenster ist anzuwenden. Es wird eine Lüftungsdauer von 3 bis 10 Minuten empfohlen.

Für Fragen stehen wir für Sie als kompetenter Partner in der Arbeitssicherheit zur Verfügung.

Wir freuen uns, Sie weiterhin über diesen Weg über aktuelle Themen zu informieren und mit hilfreichen, Tipps zu unterstützen. Passen Sie auf sich auf, bleiben Sie gesund und halten Sie durch!

Über den Autor

David Pfeil besitzt mehr als 15 Jahre Erfahrung im Bereich des betrieblichen Arbeitsschutzes. Er ist Geschäftsführer der Fest & Göserich GmbH sowie der Ingenieurbüro Pfeil GmbH.

Er ist Wirtschaftsingenieur, Auditor für Arbeitsschutz- und Qualitätsmanagementsystem sowie Dozent an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig (HTWK).

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